Output des Online-Tools

Mobilitätskosten

Die Mobilitätskosten ergeben sich aus den zurückgelegten Kilometern und den durchschnittlichen Kosten pro Kilometer. Die Kosten pro Kilometer für den PKW ergeben sich aus der Mobilitätserhebung 2008 und eigenen Berechnungen. Für die Quantifizierung der durchschnittlichen Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel wird auf die Preise von Verkehrsverbünden, Mobilitätserhebungen, eigene Berechnungen zurückgegriffen.

Reisezeit

Die Reisezeit gibt an, wie viele Minuten pro Haushalt im Jahr für Mobilität aufgewendet werden. Der Zeitaufwand im Einstiegstool wurde aus der durchschnittlichen Wegedauer und den Wegen pro Person berechnet. Dieser Wert wurde dann gemäß des Modal Split auf das jeweilige Verkehrsmittel umgerechnet. Im erweiterten Tool erfolgt die Berechnung der Reisezeit aus der Berechnung der Wege zwischen den verschiedenen Standorten.

CO2-Emissionen

Der CO2-Wert ergibt sich aus den zurückgelegten Kilometern und der durchschnittlichen CO2-Emission pro Kilometer. Für die Berechnung wird von durchschnittlichen Emissionswerten für PKW und öffentlichen Verkehr ausgegangen.

Unfallrisikokosten

Das Unfallrisiko beschreibt die Berechnung der Eintrittswahrscheinlichkeit von Unfällen von bestimmten Personengruppen (geschichtet nach Alter, Geschlecht, Verkehrsart) und die Ermittlung eines Risikoscores mit Zuhilfenahme von volkswirtschaftlichen Unfallfolgekosten. Das ermittelte fahrleistungsbezogene Unfallrisiko wurde monetär bewertet. Die monetäre Bewertung von Verkehrsunfällen mit Personenschaden stellt eine Möglichkeit dar, die Kosten für Verkehrs(sicherheits)maßnahmen mit dem daraus resultierenden Nutzen (verminderte Unfallkosten) zu vergleichen. Die Grundvoraussetzung für die Implementierung des Unfallrisikos in die Berechnung der Mobilitätskosten verschiedener Wohnstandorte im Rahmen des Projekts MAI ist die monetäre Bewertung des fahrleistungsbezogenen Unfallrisikos nach Verkehrsträgern. Basis für die im Projekt Mobilitätsausweis für Immobilien verwendeten volkswirtschaftlichen Unfallfolgekosten sind die Ergebnisse der Studie "Unfallkostenrechnung Straße 2007 unter Berücksichtigung des menschlichen Leids (Willingness to Pay)" sowie die Ermittlung der Unfallfolgekosten in Österreich aus dem Jahr 1993.


Hinweis zu Berechnungsergebnissen

Durch die Komplexität der Berechnungen unter Berücksichtigung der einzubeziehenden Aspekte weisen wir jedoch darauf hin, dass die Berechnungsergebnisse nur als Schätzwerte zu verstehen sind. CEIT Alanova gemeinnützige GmbH und deren Partner übernehmen keine Haftung für die im Berechnungsmodell enthaltenen Grunddaten, alle berechneten Daten und Ergebnisse. Ein Anspruch oder Gewähr auf Vollständigkeit, Richtigkeit oder Aktualität der Grunddaten wie auch deren Ergebnisse besteht ausdrücklich nicht.

Die Grunddaten zur Berechnung der Jahresverkehrsmittelkilometer im Einstiegstool basieren auf Mikrozensuserhebungen der Statistik Austria aus dem Jahr 2009. Die Basis für die Berechnung des monetär bewerteteten Risikos sind Verkehrsunfallstatistiken aus den Jahren 2001 bis 2010. Der Routinggraph bei der Berechnung der PKW-Routen basiert auf dem OpenStreetMap Datensatz von Österreich auf dem Stand vom September 2011.



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